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Wpf-Tag am 07.06.18 in Frankfurt

von Martin Pulch, 26.06.2018, 20:49 Uhr

So kennt man Frankfurt: Blick vom Maintower auf die Frankfurter Skyline, hier das neue Europaviertel. - Foto/Abbildung: Herr Pulch
Herr Pulch

Wir, die Wahlpflichtfachkurse NuÖ, Latein und WuS, haben uns um 8 Uhr vor der Schule getroffen und sind dann mit dem Reisebus nach Frankfurt gefahren. Der Bus hat uns nach der 3-stündigen Fahrt an der Paulskirche rausgelassen. Von dort aus sind wir zum Goethe-Haus gegangen, das heute ein Museum ist. Johann Wolfgang Goethe wurde 1749 hier am Großen Hirschgraben in Frankfurt geboren.

Fortsetzung:

Danach sind wir zum Euro- Zeichen (Europäischen Zentralbank) gegangen. Die Euro-Skulptur ist ein in zwei Exemplaren ausgeführtes Kunstwerk von Ottmar Hörl. Sie ist eine Leuchtreklame mit Eurozeichen und Sternen.

Den Maintower haben wir danach besucht. Der Maintower ist 200 Metern hoch (mit Mast: 240 Meter). Der Main Tower hat fünf Untergeschosse und 56 Obergeschosse sowie zwei öffentlich zugängliche Aussichtsplattformen.
Später haben wir das Skyline Plaza-Einkaufszentrum besucht, in dem wir eine Stunde Aufenthalt hatten. Es hat 170 Läden, ein Parkhaus und einen Spa mit Fitness- und Wellnessbereich.

Als Nächstes besuchten wir die Börse und sahen die Symbole Bulle und Bär. Bulle. Der Bär steht hier für steigende Aktienkurse, der Bulle für sinkende Aktienkurse.
Nach der Börse gingen wir zum Struwwelpeter-Brunnen. Dieser und andere Figuren aus dem Bilderbuch wurden von der Bildhauerin Franziska Lenz-Gerharz in einem Bronzebrunnen an der Frankfurter Hauptwache verewigt.

Im Anschluss hatten wir eine Stunde Freizeit in der Innenstadt, wo unter anderem auch die längste Rolltreppe Europas mit 42 m zu benutzen ist. Nach der Freizeit trafen wir uns wieder am Brunnen, um zusammen zur Paulskirche zu gehen.

In der Paulskirche hörten wir einen Vortrag von Herrn Pulch. Die Kirche wurde 1789 bis 1833 anstelle der 1786 abgerissenen mittelalterlichen Barfüßerkirche erbaut und diente bis 1944 als evangelische Hauptkirche Frankfurts. Am 18. März 1944 brannte die Paulskirche, wie viele der umliegenden Bauten der Frankfurter Altstadt, nach einem der vielen Luftangriffe auf die Stadt aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie als erstes historisches Gebäude Frankfurts äußerlich bis auf das Kegeldach wieder aufgebaut.
Zum 100. Gedenktag der Nationalversammlung wurde sie am 18. Mai 1948 als Haus aller Deutschen wieder eröffnet. Seitdem ist sie ein nationales Denkmal und wird für Ausstellungen und öffentliche Veranstaltungen genutzt.
Zum Schluss sind wir über den „Eisernen Steg“ zurück zum Bus gegangen.
Meiner Meinung nach war der Wpf-Tag in Frankfurt sehr schön und informativ. Dennoch hätte ich mir mehr Freizeit im Einkaufszentrum und in der Stadt gewünscht.

Von Melina Schreiber, Schülerin aus Klassenstufe 9.